Naturheld Tipps zum Frühling

Hans / Pixabay

Schluss mit kalten, dunklen Tagen

Jetzt 
hält der Frühling Einzug. Doch während 
die Natur langsam erwacht, die Temperaturen 
steigen und die Tage länger werden, fühlen wir 
uns oft müde und schlapp. Im Volksmund ist
 dieses alljährlich wiederkehrende Phänomen
als Frühjahrsmüdigkeit bekannt.

Neben einem
, trotz ausreichender Schlafdauer, erhöhtem 
Schlafbedürfnis, sind in der ersten Jahreszeit auch Wetterfühligkeit, Schwindelgefühl,
 Kreislaufschwäche, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Gereiztheit und Antriebslosigkeit
weit verbreitet.
 Schuld daran ist der für unseren Körper recht
 anstrengende Übergang in ein völlig neues Klima. Während über den Winter vermehrt das 
Schlafhormon Melatonin gebildet wird, kurbelt 
im Frühjahr das Tageslicht die Produktion des
 Glückshormons Serotonin an.

Für diese Umstellung benötigt der Körper mehr Vital-stoffe
 als sonst, die ihm aber aufgrund der über die
 kalte Jahreszeit meist fetthaltigeren und weniger ausgewogenen Ernährung fehlen. Durch den Temperaturanstieg weiten sich außerdem
die Blutgefäße und somit sinkt der Blutdruck.
 Doch kein Grund sich ins Bett zu verkriechen. Naturheld zeigt, wie der Kreislauf ganz 
schnell wieder in Schwung kommt.

 Vitamine tanken


 

four Clementine oranges
Creative Commons License photo credit: Edwin Torres Photography

Essen Sie viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und leicht verdauliche
Proteine. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sind
dabei besser als wenige große
Speisen, die schwer im Magen
liegen und träge machen.

Bei Frauen sorgt insbesondere
der Mix aus den Vitaminen E,
C, H, D, B1 und B2 für neue
Energie: Vitamin E kommt vermehrt in Weizenkeim- und Sonnenblumenöl, Nüssen und Vollkorngetreide vor. Es schützt die
 Adern vor Ablagerungen, hält
das Blut dünn und fordert damit die Durchblutung. Brokkoli, Blumenkohl, Paprika, Tomaten 
und Orangen liefern Vitamin C, das die Bildung von Abwehrzellen, den Stoffwechsel und
die Eisenaufnahme unterstützt.
 Für kräftige Haare und Nägel
ist Vitamin H verantwortlich,
 das insbesondere in Milch, 
Sojabohnen, Haferflocken
und Champignons vorkommt. Es fordert den Stoffwechsel
der Haarwurzel und regt die
Zellen im Nagelbett an. Hering, Lachs, Milchprodukte und
Eigelb beinhalten Vitamin D, das die Knochen und Zähne
festigt, Glückshormone und
die Abwehr aktiviert. Milch, Joghurt, Eier und grünes Blattgemüse sind wichtige Vitamin
B2-Lieferanten. Sie versorgen
die Haut mit Feuchtigkeit und
fordern ihre Erneuerung. Das in
 Sonnenblumenkernen, Haferflocken, Sesamsamen und Weizenkleie enthaltene Vitamin B1
 stärkt die Nerven.

Baden gehen


Etwas gewöhnungsbedürftig, dafür aber umso wirksamer 
gegen Kreislaufbeschwerden
sind Wechselduschen – also
 das abwechselnde Duschen mit 
warmem und kaltem Wasser. 
Wichtig ist hierbei, mit dem 
warmen Wasser zu beginnen,
 bis der ganze Körper aufgewärmt ist. Anschließend kann 
von den Füßen aufwärts, da
 der größte Abstand zum 
Herzen gegeben ist, die kalte 
Dusche folgen. Wiederholen
 Sie diesen Wechsel dreimal
 und schließen Sie mit kaltem
 Wasser ab. Neben dem Kreislauf, stärken Wechselduschen
auch das Immunsystem und 
die Durchblutung der Haut. Anfänger sollten jedoch zunächst
mit gemäßigten Temperaturen, also nicht allzu heißem oder 
kaltem Wasser beginnen.

Menschen mit Herzerkrankungen oder Blutdruckproblemen sollten Wechselduschen
außerdem nur nach Absprache 
mit ihrem Arzt durchfuhren. 
Ähnlich wie beim Duschen
wirkt sich der Wechsel
zwischen Hitze und anschließendem Kaltbad auch beim
 Saunieren positiv auf den 
Organismus und das Wohlbefinden aus. Wem die klassische finnische Sauna mit 80 bis 100
 Grad zu heiß ist, kann seinem 
Körper aber auch mit einem
 Dampfbad etwas Gutes tun.

 

In Bewegung kommen

Runter von der Couch, rein
in die Sportschuhe, raus an
die frische Luft.

Das milde
 Frühlingswetter bietet beste
 Bedingungen zur Freiluftbewegung. Ob Sie im Wald joggen oder lieber durch den 
Stadtpark walken, sich aufs 
Fahrrad schwingen und am
Wasser entlang radeln oder mit Inlineskates durch City
 rollern, ist dabei egal.

Hauptsache Sie raffen sich auf und 
aktivieren somit Ihren Kreislauf
 und Ihr Abwehrsystem. Bringen 
Sie auch in Ihren Alltag mehr Schwung, in dem Sie Treppen
steigen statt Fahrstuhl fahren, in der Mittagspause einen 
kleinen Spaziergang einlegen
 und abends vor dem Fernseher
ein paar Fitnessübungen absolvieren. Als Belohnung gibt
 es dann neben einer knackigen 
Figur und einem tollen Teint 
und noch eine extra Portion Glückshormone oben drauf.

 

 

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