Nachhaltige Fischerei – Tierwelt im Ozean

Sponchia / Pixabay

Vielfältige zahlreiche Meeresbewohner mit all ihren wunderschönen Farben und Formen – so sahen unsere Weltmeere einmal aus, heute herrscht dort eine dramatische Situation- die Überfischung. Um diverse Fischarten vorm Aussterben zu schützen und somit eine nachhaltige Fischerei anzutreiben, müssen in einer weltweiten Zusammenarbeit, verschiedenster Organisationen, großflächige Meeresschutzgebiete errichtet werden. Es sollte in den Meeren so gefischt werden, sodass denkbare Risiken für das Ökosystem, dem Fischbestand sowie der Meeresumwelt vermieden werden, denn das spätere „Reparieren“ der dieser ist sehr unwahrscheinlich, sobald der Bestand langfristig eher unstabil bleibt. Besonders auf den Artenschutz der Aufzuchtgebiete diverser Meerestiere sowie Korallen – und Steinriffen muss geachtet werden, um die Natur der Meere nicht vollkommen zu zerstören. Die Rote Liste der IUCN ist von sehr hoher Bedeutung, um den Fischereiorganisationen zu verdeutlichen, welche Arten als gefährdend eingestuft werden. Daher ist die selektive Fangmethode die umwelt- sowie tierfreundlichste Vorgehensweise, mit welcher nur der gezielte Fischfang betrieben und somit der Fang von zu kleinen Jungtieren oder unverkäuflichen Meeresbewohnern vermieden wird.
Umweltsigel verdeutlichen dem Verbraucher immer mehr das es wichtig ist, eine nachhaltige Fischerei zu betreiben und Lebensmittel nur aus naturfreundlichem Fischfang zu erwerben. Diese Methode soll beim Käufer besonderes Interesse wecken.
Die MSC wurde im Jahre 1997 von der Organisation WWF gegründet. Mit dem dazugehörigen Sigel werden heutzutage über 4000 Produkte in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz gekennzeichnet. Diese Lebensmittel stammen aus der nachhaltigen und umweltgerechten Fischerei, das heißt, dass die Fischer dem Ökosystem – Meer nur so viel Meeresbewohner entnehmen dürfen wie derzeit nachwachsen können.
Die Safe – Organisation betreibt ein internationales Kontrollprogramm des delfinsicheren Thunfisches. Das Delfinschutzprogramm soll den Fang von Meeressäugern beim Thunfischfang verhindern.
Eine weitere Organisation, welche nachhaltige Fischerei betreibt, ist die Friends of Sea. Sie wurde 2006 gegründet und fördert und zertifiziert umweltfreundliche Fischereien. Es wird die Überfischung der Meere vermieden und somit die Balance zwischen Fischerei und Nachkommen gewährleistet. Der Bestand bleibt demnach langfristig stabil.
Wenn all diese Fischereiorganisationen nach dem Prinzip des nachhaltigen Fischfangs arbeiten, kann der Meeresraum mit seinen zahlreichen vielfältigen Arten geschützt werden. Gezieltes Fangen (Selektiver Fischfang) und das Errichten von großflächigen Meeresschutzgebieten sind der Anfang der nachhaltigen Fischerei. Sollte man komplett abgeneigt gegen den Fischfang sein, so bleibt eine zweite Möglichkeit, die vegane Ernährung. Bei dieser bestehen die täglichen Nahrungsmittel nur aus Produkten, welche ohne tierische Zusätze hergestellt wurden. Sie beinhalten demnach nur rein pflanzliche Zusätze. Auch mit solch einer Vorgehensweise bleiben Tierarten bestehen und werden nicht durch Überfischung ausgerottet.

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