Heuschnupfen

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Alljährlich während der Frühlings-, Sommer- und je nach Region auch während der Herbstmonate, haben viele Menschen wieder mit den Symptomen der saisonalen allergischen Rhinitis, im Volksmund auch Heuschnupfen genannt, zu kämpfen.

Noch vor wenigen Jahrzehnten lag die Anzahl der Betroffenen bei etwa 10 %, heute reagiert bereits fast jeder Dritte in Deutschland allergisch auf bestimmte Pollen und Gräser. Unter dem Begriff Heuschnupfen versteht man eine allergische Erkrankung, d.h. der menschliche Körper reagiert hier überempfindlich auf bestimmte Stoffe, die für andere Menschen harmlos sind. Bei Heuschnupfen sind die allergieauslösenden Stoffe die Pollen verschiedenster Pflanzen. Der Blütenstaub wird beim Allergiker vom Körper als Krankheitserreger verkannt und die daraus entstehenden Abwehrmechanismen lösen die typischen Heuschnupfen-Symptome aus. Vor allem die Atemwege, aber auch die Augen und die Haut sind betroffen. Typische Symptome bei Betroffenen sind eine verstopfte Nase und äußerst lästige, häufig auftretende, Niesattacken. Die Nase juckt und auch im Rachen oder in der Mundschleimhaut kann Juckreiz auftreten. Auch vermehrte Sekretbildung in der Nasenschleimhaut, die Nase „läuft“ ständig, ist ein Symptom bei allergischer Rhinitis. Besonders unangenehm sind auch brennende, tränende und geschwollene Augen. Auch an den Augen führt die allergische Reaktion nicht selten zu ständigem Juckreiz. Nicht restlos geklärt sind bis heute die Ursachen der saisonalen allergischen Rhinitis. Als gesichert gilt hier, dass die Anlage für eine Allergie vererbt wird. Aber auch andere Auslöser werden seit Jahren in Wissenschaft und Forschung diskutiert und können einen Anhaltspunkt geben, warum manche Menschen an Heuschnupfen erkranken und andere wiederum nicht. Eine der Thesen ist, dass zu viel Sauberkeit das Ausprägen von Allergien begünstigen kann. Bei einem übertrieben aufgefassten Verständnis von Hygiene bekommt der Körper zu wenig Gelegenheit sich mit krankheitsauslösenden Erregern auseinanderzusetzen und entwickelt daher zu wenig Abwehrstoffe für den Notfall. Auch Umweltschadstoffe gelten als Begünstiger von Allergierekrankungen. Hierzu zählen z.B. Formaldehyd, Farben und Lacke, aber auch Feinstaub und Autoabgase. Psychische Faktoren wie beruflicher und privater Stress oder häufige Ängste sind ebenfalls mitverantwortlich für das Entstehen und Ausbrechen von allergischen Erkrankungen.
Einige Tipps können Ihnen helfen, die Symptome zu mildern und die Zeit des Pollenfluges besser zu überstehen. Naturheld empfiehlt nach Möglichkeit das Vermeiden des Kontaktes mit den Pollen. Legen Sie Ihren Urlaub in eine der Hauptzeiten für den Pollenflug und verreisen Sie z.B. ans Meer. Auch sollte Ihre Wohnung nicht in unmittelbarer Nähe von allergieauslösenden Pflanzen wie Birken liegen. Achten Sie auch sorgfältig auf die aktuellen Pollenflugvorhersagen und betreiben Sie in dieser Zeit keinen Sport im Freien.

 

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