James Dyson geht mit gutem Beispiel voran – CSR bei Dyson

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Naturheld.com
James Dyson, Geboren 1947, ist einer der bekanntesten Erfinder der Welt.
Er revolutionierte den Staubsauger knapp hundert Jahre nach dessen Erfindung. Durch die patentierte Doppelzyklon-Technik löste er das Problem, dass Saugkraft beim Staubsaugen verloren geht, weil der Schmutz die Poren im Staubbeutel verstopft. Das Zyklonprinzip nutzt den Effekt aus, dass rotierende Luft, die durch einen Trichter geleitet wird, schneller wird. Dadurch entsteht eine Saugkraft, die selbst winzigste Schmutzpartikel anzieht. Zentrifugalkraft schließlich sorgt dafür, dass der Schmutz in einem Sammelbehälter landet.
Die Saubsauger von James Dyson wurden mehrfach ausgezeichnet und stehen in Museen auf der ganzen Welt. Außer Staubsaugern hat James Dyson aber auch viele andere Dinge entwickelt und hält mehr als 3.000 Patente für über 500 Erfindungen.
Dyson steht also für die Entwicklung unkonvetioneller Technologien, die alltägliche Probleme mit neuartigen Produkten lösen.
Nun, bei Naturheld steht Natürlichkeit im vordergrund, was hat dies also mit den Technologien und Patenten von James Dyson zu tun ?
Durch unsere Arbeit enge Zusammenarbeit mit dem deutschen Pressseverband und unserer Kommunikation, sowie unserem Interesse zum Thema CSR in Unternehmen hatten wir heute die Möglichkeit James Dyson bei seiner Vorstellung der Weiterentwichklung des Dyson Airblade Händetrockners persönlich zu treffen und waren überrascht wie Dyson mit gutem Beispiel voran geht.
Zum Thema CSR bei Dyson sind wir gespannt was noch so passiert.
Auf jeden Fall ist Dyson ein gutes Beispiel für absolut modernste, stylische und qualitativ hochwertige Produkte bei denen auch der Umweltschutz nicht zu kurz kommt. Durch den Dyson Airblade ist eine papierlose Händetrocknung möglich. Bei den Staubsaugern von Dyson werden keine Beutel mehr benötigt. Außerdem wird bei den Produkten jede Komponente nach ökologischen Gesichtspunkten geprüft. Zum Beispiel haben die Dyson Ingenieure auch auf den Verzicht von überschüssigem Material wert gelegt und haben damit den CO2- Ausstoß in vielen Herstellungsprozessen reduziert.
Hier nun die offizielle Pressemitteilung von Dyson auf Naturheld.com

Dyson – das Unternehmen

Das Technologie- und Erfinderunternehmen Dyson revolutionierte die seit 1901 praktisch unveränderte Staubsaugertechnologie. Unternehmensgründer James Dyson entwickelte den Dyson Staubsauger, der keinen Beutel benötigt und über eine konstante Saugkraft verfügt, weil es ihn frustrierte, dass sein herkömmlicher Staubsauger verstopfte und an Saugleistung verlor.

Seitdem steht Dyson für die Entwicklung völlig neuartiger Technologien und Produkte wie den Dyson Airblade Händetrockner, der nasse Hände hygienisch und ohne den Einsatz von Hitze dabei doppelt so schnell wie herkömmliche Händetrockner trocknet und den Dyson Air Multiplier Ventilator, der ohne Rotorflügel funktioniert und einen gleichmäßigen Luftstrom erzeugt. Der auf der Dyson Air Multiplier Technologie basierende Dyson Hot Heizlüfter sorgt mit großer Reichweite für schnelle Raumerwärmung.

Heute beschäftigt Dyson weltweit etwa 4.500 Mitarbeiter, davon mehr als ein Drittel Ingenieure und Techniker, und verkauft seine Produkte in 60 Länder. 85 Prozent der Produkte von Dyson werden exportiert. Im Forschungs-, Design- und Entwicklungsteam von Dyson im britischen Malmesbury arbeiten Dyson Ingenieure daran, bestehende Technologien zu hinterfragen und neue Dyson- Technologien zu konzipieren. Etwa ein Drittel des Unternehmensgewinns von Dyson wird für Forschung und Entwicklung aufgewendet.

Weltweit erwirtschaftete Dyson in 2011 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro und erzielte einen Gewinn von 386 Millionen Euro. In Deutschland, wo Dyson seit 1998 mit einer Niederlassung präsent ist, hatte Dyson in 2012 im Segment Bodenstaubsauger einen Marktanteil von 17,2 Prozent und liegt damit auf Rang 2 (GfK 2012, nach Wert).

Dyson – Fokus auf effiziente Ingenieursarbeit

Für Dyson ist die Umweltverträglichkeit der eigenen Produkte ein Kernanliegen. Allerdings zielt Dyson ist nicht primär darauf ab, als „grün“ zu bezeichnende Modelle auf den Markt zu bringen. Der Fokus liegt vielmehr auf effizienter Ingenieursarbeit – mit weniger Mitteln mehr zu erreichen. Die Dyson Ingenieure haben Staubsauger-Motoren entwickelt, die mit einer geringeren Wattzahl maximale Leistung erreichen. Und das mit besseren Reinigungsergebnissen als die meisten anderen Staubsauger mit Watt-stärkeren Motoren.

In einer Studie des Massachusetts Institute of Technology wurde nachgewiesen, dass der Airblade Händetrockner von Dyson die umweltfreundlichste Möglichkeit zum vollständigen Trocknen der Hände bietet. Papierhandtücher und Warmlufthändetrockner sorgen gemäß dieser umfassenden Ökobilanz- Studie (Lifecycle Analysis – LCA) für die höchste Umweltbelastung. Sie erzeugen mindestens 70 Prozent mehr Kohlendioxidemissionen als der Dyson Airblade Händetrockner.

2008

2009

2010

2011

Umsatz (in Mio €)

792

971

1.119

1.332

Gewinn (in Mio €)

154,2

286,2

298,3

386,4

Investitionen in F&E (in Mio €)

62

53

57

74

Investitionen in F&E in % von Umsatz

8%

5%

5%

6%

Dyson – Unternehmensphilosophie

So außergewöhnlich und innovativ wie seine Staubsauger und die anderen Dyson Produkte ist auch die Unternehmensphilosophie des britischen Erfinders und Designers James Dyson. Im Zentrum aller Überlegungen stehen bei Dyson die Frage: Können wir existierende Produkte besser machen? Der direkte Gedankenaustausch wird bei Dyson großgeschrieben. So stammt der Vorschlag, die Telefonnummer der Kunden-Hotline auf den Haltegriff der Staubsauger aufzukleben, von einer Telefonistin. James Dyson ermutigt er seine Mitarbeiter, unkonventionell zu denken, Dinge zu hinterfragen und ausgetretene Pfade so oft wie möglich zu verlassen.

Unternehmensgründer – James Dyson

James Dysons Biographie ist die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, dessen unorthodoxe Methoden, unerschütterlicher Optimismus und Selbstvertrauen ihm und seinem Unternehmen riesigen Erfolg einbrachten. Während andere Erfinder und Designer aufgeben, bleibt er am Ball, getrieben von dem Bestreben, „etwas Funktionelles und Schönes zu schaffen“. James Dyson ist überzeugt, dass Ingenieurwissenschaften und Design ein zentraler Bestandteil in der Ausbildung eines jeden jungen Menschen sein sollten. Er selbst arbeitete in den späten 1980er Jahren mit einem vierköpfigen Team aus frisch diplomierten Industriedesignern vom Londoner Royal College of Art an der Entwicklung des ersten Dyson Staubsaugers, des DCO1. Die Nachwuchsförderung ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Weltweit werden Ingenieurswesen und Design an Schulen und Hochschulen gefördert. 2007 schlug die Queen James Dyson zum Ritter und verlieh ihm damit den Titel „Sir James Dyson“.

James Dyson – frühe Erfindungen

James Dyson war schon früh Erfinder. Sein erstes Produkt, der „Sea Truck“ wurde bereits 1970 produziert. Damals studierte James Dyson noch am Royal College of Art in London. Der „Sea Truck“ war sogar recht erfolgreich – die schottischen Adligen konnten mit diesem „Lastwagen fürs Wasser“ Schafe, Kohlen oder was auch immer von Insel zu Insel transportieren. Einige Jahre später entwickelte er den preisgekrönten „Ballbarrow“, eine Schubkarre, die aufgrund ihres ballförmigen Rades nicht mehr im Boden einsinken kann. Der Ball, den man auch bei neueren Dyson-Staubsaugern wieder sieht, war übrigens zunächst rot gewesen. Aber weil der Design Council darauf bestand, dass ein roter Ball zum grünen Rasen nicht passt, wurde James Dyson ein Gütesiegel verweigert. Er hat sich so darüber geärgert, dass er den Ball so leuchtend orange machte wie nur möglich. Nur um die Leute vom Design Council zu ärgern. Man sieht: Die Farbwahl folgt nicht immer ganz rationalen Kriterien!

Die Dyson Airblade Story

Entstanden ist der Dyson Airblade Händetrockner durch einen Zufall. Ein Ingenieur des Forschungs-, Design- und Entwicklungsteams von Dyson, das am Hauptsitz des Unternehmens im britischen Malmesbury, an neuen Produkten tüftelt, machte eine interessante Entdeckung: Bei der Untersuchung des Luftflusses von Staubsaugern hielt er seine nassen Hände vor einen Hochgeschwindigkeitsstrom ungeheizter Raumluft, wo sie innerhalb von Sekunden trockneten. Damit war die Idee geboren, die Handtrocknung revolutionieren sollte.

Die Dyson Air Multiplier Story

James Dyson: „Ventilatoren haben mich immer enttäuscht. Ihre Rotorflügel schneiden den Luftstrom und führen damit zu einem stoßartigen, unregelmäßigen Luftstrom. Sie sind schwierig zu reinigen, und Kinder wollen mit den Fingern immer durch das Gitter fassen. Deshalb haben wir eine neue Art von Ventilator entwickelt, der keine Flügel benötigt.“ Dyson Ingenieure beginnen immer damit, das Hauptproblem zu lösen – und arbeiten so von innen nach außen. Sie interessieren sich dafür, wie Dinge funktionieren und nicht, wie sie aussehen. Ein Dyson Ingenieur hatte die Idee. Aber bei der Entwicklung der Air Multiplier Technologie waren alle Disziplinen des Forschungs-, Design- und Entwicklungsteams von Dyson gefordert. Mehr als 3 Jahre wurde an dem neuen Ventilator gearbeitet und über 9 Millionen Euro wurden in die Entwicklung des Air Multiplier investiert.

Dyson Zyklonen Technologie

Die Dyson Dual CycloneTM Technologie ist der erste Durchbruch in der Staubsaugertechnologie seit der Erfindung des Staubsaugers im Jahre 1901. Der traditionelle Staubbeutel wurde durch zwei Zyklonkammern ersetzt, die nicht verstopfen können. So kann nichts verstopfen und es gibt keinen Saugkraftverlust. Deshalb arbeitet sie immer mit der gleichen Saugleistung. Der äußere Zyklon wirbelt groben Schmutz aus der Luft, der innere Zyklon beschleunigt die Luft noch stärker, damit auch feinste Staubpartikel aus der Luft geschleudert werden. Aufgrund der überragenden, einzigartigen Technologie wurden Dyson Staubsauger in kürzester Zeit zum Marktführer in Großbritannien.

Dyson Digitaler Motor

Herkömmliche Motoren leiten Strom durch die Kohlebürsten, damit sie sich drehen. Viele Funken, Hitze und verschwendete Energie entstehen. Beim Dyson Digitalen Motor reguliert sich die intelligente Elektronik ständig, um ein starkes Magnetfeld aufzubauen. Der so angetriebene Neodym-Magnet rotiert mit 104.000 Umdrehungen/Minute dreimal schneller als ein Formel 1 Motor.

Kampf gegen Plagiate

Dyson kämpft seit seiner Gründung 1993 mit Plagiatsversuchen. Jedes Jahr gibt Dyson Millionen an Anwalts- und Gerichtskosten aus, um mehr als 100 Nachahmerprodukte in 20 Ländern zu bekämpfen. Aber vor Gericht lassen sich Plagiate oft nicht wirksam bekämpfen. Deshalb setzt Dyson auch auf öffentlichkeitswirksame Maßnahmen wie die Zerstörung von 800 Plagiaten des Dyson Air Multiplier Ventilators, die am Sitz der Deutschland-Zentrale von Dyson im Sommer 2011 von einem Bagger plattgewalzt und auf einem Material-Recyclinghof entsorgt wurden.

Diese Strategie der Herstellung von Öffentlichkeit verfolgt auch der Negativpreis „Plagiarius“. Die Trophäe in Form eines schwarzen Zwergs mit der goldenen Nase ist eine von den Herstellern und Händlern von Plagiaten gefürchtete Negativ-Auszeichnung. Ziel des Preises ist es Plagiatoren als Diebe geistigen Eigentums zu brandmarken und die Öffentlichkeit für die Problematik zu sensibilisieren. Der Negativpreis wurde im Februar 2012 an chinesische Plagiate des Dyson Air Multiplier Ventilators verliehen.

James Dyson Award

Der James Dyson Award zeichnet weltweit die besten Studenten im Bereich Produktentwicklung aus. Der jährlich stattfindende Wettbewerb wird von der James Dyson Foundation in Zusammenarbeit mit Universitäten auf der ganzen Welt durchgeführt. Der Gewinner des James Dyson Award erhält eine James Dyson Award Trophäe, 10.000 Pfund Sterling (bzw. den entsprechenden Betrag in Euro) sowie noch einmal den gleichen Betrag in bar oder in Form von Equipment für den Universitätsfachbereich des Gewinners. Zum Wettbewerb um den James Dyson Award können sich alle Studentinnen und Studenten anmelden, die an einer Universität Produktdesign, Industriedesign oder Ingenieurwissenschaften studieren oder vor maximal 4 Jahren ihr Studium abgeschlossen haben. 2007 ging der James Dyson Award an Maxie Pantel, Absolventin der Muthesius Hochschule Kiel, die mit dem Gebärdendolmetschers „SENJO“ ein Konzept entwickelte, das die kommunikativen Barrieren zwischen gehörlosen und hörenden Menschen überwindet. Einreichungen zum James Dyson Award 2013 werden vom 14. März bis zum 1. August 2013 angenommen. Mehr Informationen unter www.jamesdysonaward.org.

James Dyson Foundation

Die James Dyson Foundation ist eine eingetragene Stiftung, die 2002 gegründet wurde mit dem Ziel, die Ausbildung in den Bereichen Design, Technologie und Ingenieurwesen zu unterstützen. Die Stiftungarbeitet mit Schulen und Hochschulen sowohl in Großbritannien als auch weltweit. „Design Engineers“ von Dyson halten an Schulen und Universitäten Vorträge und führen Workshops durch, in denen der Designprozess erläutert wird. Das Dyson Gebäude am Royal College of Art, dem die James Dyson Foundation 6,3 Millionen S gestiftet hat, wurde im September 2012 eröffnet. In dem Gebäude befinden sich Innovationszentren für Entwickler, damit sie ihre Ideen in kommerzielle Projekte umsetzen können. Seit November 2011 finanziert die James Dyson Foundation eine Stiftungsprofessur an der Universität Cambridge, die mit 1,4 Millionen Pfund ausgestattet ist, um bahnbrechende technische und wissenschaftliche Forschung in den nächsten zehn Jahren voranzutreiben. Mehr Informationen unter Jamesdysonfoundation.com

Hier noch einige Eindrücke von dem tollen Tag mit James Dyson im Hamburger Stilwerk.

James Dyson_Airblade Tap
Foto Kopie 19

 

 

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