Bänderriss beim Sport in der Natur

Antranias / Pixabay

Besonders Sportler haben oft mit Verletzungen in Form eines Bänderisses zu kämpfen. Die häufigste Verletzung ist dabei der sogenannte Bänderriss. Betroffen sind hierbei meist das Sprunggelenk. Beim Fußball, Tennis, Laufen oder anderem Outdoorsport ist diese Verletzung nicht selten. Bei einem Bänderriss handelt es sich um eine vollständige oder teilweise sogenannte Zerreißung des Gelenkbandes bzw. der Bänder (Ligamenta). Die typischen Verletzungen beim Outdoorsport sind hierbei der Bänderiss am Bein.

Ursachen- Outdoorsport

Verursacht wird ein Bänderriss durch eine indirekte, oder direkte Gewalteinwirkung in Form von übermäßiger Beanspruchung, meist bei Outdoorsportarten. Wenn sich diese Verletzung häuft kann das schwerwiegende Folgen haben und zu einer Instabilität der Ligamenta führen und das Arthroserisiko deutlich erhöhen. Ein Bänderriss wird meist durch zu starke Drehbewegungen, oder durch eine Überstreckung verursacht. Diese Form ist häufig bei Fußballern oder Skifahrern und in anderem Outdoorsport zu finden. Egal ob Bänderdehnung oder Bänderriss bei beiden Formen treten Schwellungen und Schmerzen auf. Bei der Bänderruptur oder Ligamenta wird der Riss sogar teilweise als krachendes Geräusch empfunden. Zusätzlich dazu verfärbt sich das betroffene Gelenk meist bläulich.

Erste Hilfe bei Bänderverletzungen

Die wichtigste und erste Maßnahme bei einem Riss der Bänder (Ligamenta) ist die Kühlung der betroffenen Stelle mindestens 15- 20 Minuten. Dafür reichen meist Umschläge mit kaltem Wasser aus, wenn vorhanden können auch Eispackungen genommen werden. Die Kälte sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen und so der Blutaustritt vermindert wird. Eis sollte bei der Kühlung jedoch nicht ohne ein Tuch auf die betroffene Stelle gelegt werden, da es sonst zu Erfrierungen kommen kann.
Beachtet werden sollte auch, dass das Bein hochgelegt wird. Tritt ein Bänderriss am Sprunggelenk auf, so sollten die Strümpfe und der Schuh anbehalten werden, da diese das Sprunggelenk etwas stützen. Auch wenn die Schmerzen nach einiger Zeit nachlassen, sollte Sport unbedingt vermieden werden. Da man als Laie eine Bänderdehnung von einem Bänderriss schwer unterscheiden kann, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann dann auch über die weiteren Behandlungsmethoden entscheiden. Der Arzt wird dann in erster Linie ein MRT bei einem Bänderriss machen, um festzustellen wie schwerwiegend die Verletzung ist. Beim MRT bei Bänderriss wird oftmals ein Kontrastmittel gespritzt. Im nächsten Schritt wird dann beim MRT bei Bänderriss der Erkrankte in eine Röhre geschoben, wo Röntgenaufnahmen Aufschluß über die Verletzung geben können. Der MRT bei Bänderriss kann direkt ausmachen ob es sich um einen Riss oder eine Zerrung handelt. Demnach sollte der MRT bei Bänderriss unbedingt gemacht werden.

Behandlung MRT bei Bänderriss am Sprunggelenk durch Outdoor Sportarten

In den ersten 2 Tagen wird das Sprunggelenk mit einem kühlenden Druckverband versorgt. Das sorgt dafür, dass die Entzündungsreaktion der Bänder (Ligamenta) gelindert wird. Nach den 2 Tagen werden überwiegend Verbände in Verbindung mit abschwellenden Cremes und in Komibnation von einer Physiotherapie, die den Heilungsprozess der Bänder (Ligamenta) beschleunigen soll. In den meisten Fällen wird auch das tragen einer Schiene empfohlen. Krücken sorgen in dieser Zeit dafür, dass das Gelenk nicht unnötig belastet wird. Operiert muss in den meisten Fällen glücklicherweise nicht. Wenn jedoch Knorpel und Knochen ebenfalls verletzt sind müssen die Bänder genäht werden. Dabei wird dann meist noch ein MRT bei Bänderrissen durchgeführt. Das ist auch notwendig wenn die normale Behandlung keinen Erfolg verzeichnen konnte. Sport sollte bei dieser Verletzung jedoch für 6 oder 12 Wochen, je nach Heilungsprozess und abhängig davon wie viele Bänder in Mitleidenschaft gezogen worden sind, unbedingt vermieden werden, ansonsten kann es zu einem Rückfall kommen. Beachtet werden sollte auch, dass der Betroffene dann für ca. 6 Wochen arbeitsunfähig ist, je nach Beruf.

Vorsichtsmaßnahmen bei Verletzungen der Ligamenta

Wer trotz der Verletzung der Ligamenta mit Hilfe von Krücken auf einen Spaziergang nicht verzichten möchte, der sollte besonders im Park auf Grünflächen auf eventuelle Löcher achten, da diese das Risiko des erneuten Umknickens vom Sprunggelenk vergrößern. Auch der Thromboseschutz in Form von Spritzen oder Thrombosestrümpfen sollte nicht vergessen werden, da die Thrombosegefahr, bei Nichtbelastung des Beins, steigt. Outdoorsport jeglicher Form sollte unbedingt gemieden werden, um das Sprunggelenk nicht zu überfordern.

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