Alternative Energien

Steppinstars / Pixabay

Aufgrund der Klimaerwärmung und des immer schneller wachsenden Energiebedarfs für die Weltbevölkerung, ist es zunehmend wichtig die Umweltbelastungen durch eine stark verringerte Verwendung fossiler Energieträger zu reduzieren. Das hat mehrere Gründe. Erstens dauert es sehr lange bis sich verbrauchte fossile Energiequellen, wieder erneuert haben. Daher ist bei dem vorhandenem und steigendem Energiebedarf eine nachhaltige Energieerzeugung und Nutzung auf die Art und Weise nicht möglich. Besonders wenn man berücksichtigt, dass Prognosen zufolge, die momentane Erdbevölkerung von circa sieben Milliarden Menschen in den nächsten vier Jahrzehnten auf das doppelte ansteigen wird, sodass unter Berücksichtigung weiterer Jahrzehnte der Zukunft spätere Generationen früher oder später nur noch mit einem sehr hohen Kostenaufwand, beziehungsweise irgendwann gar nicht mehr, diese Energiequellen nutzen könnten. Und zusätzlich ist der Einsatz dieser Energieform so massiv schädigend und belastend für die Umwelt, dass langfristig betrachtet, auch im Rahmen von Jahrzehnten und dem steigendem Energiebedarf, die Bewohnbarkeit einzelner Lebensräume zunächst in Frage gestellt und im Verlauf weiterer Zeit nicht mehr gewährleistet wäre. Ozonlöcher bilden diesbezüglich das wohl größte Problem, dass durch den Treibhausgas-Effekt entsteht. Wenn die Kontinente und Meere nicht mehr durch die Ozonschicht als Filter vor der UVB- und ganz besonders UVA-Strahlung geschützt sind, wird für die vorhandene Flora und Fauna zunehmend immer mehr Lebensraum unbewohnbar. Wobei Ozonlöcher nur ein Grund sind, weshalb die möglichst schnelle Umstellung auf sehr schnell regenerative, alternative Energie mittlerweile eine so große Bedeutung hat, weshalb heutzutage auf regionaler, überregionaler, nationaler und internationaler Ebene staatliche Förderprogramme ins Leben gerufen wurden und Stück für Stück weiter ausgebaut werden, um dem Ernst der Problematik gerecht zu werden. Ein Beispiel dafür ist die Verlängerung des Kyoto-Protokolls bis zum Jahr 2020, das deutlich den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Stellenwert des Umstiegs auf alternative Energien unterstreicht.

Die staatliche Förderung der erneuerbaren Energie bezieht sich in Deutschland auf vier Bereiche, die durch Gesetze beziehungsweise durch EU-Richtlinien untermauert sind. So ist gewährleistet, dass man aktiv an der Energiewende teilnehmen kann ohne Zusatzkosten zu haben und sogar ein finanzielles Sparpotenzial hat. Die vier Bereiche beziehen sich auf Strom, Wärme, Kälte und Verkehr. In 40 Unterkategorien unterteilt besteht grundsätzlich die Möglichkeit in Deutschland sich und der Umwelt die Fördermaßnahmen zu Nutze zu machen, wobei hierbei zu berücksichtigen ist, dass die Unterkategorien teilweise in manchen Regionen aufgrund der geografischen Situation zur Verfügung stehen und dementsprechend in anderen nicht. Übergreifende Unterkategorien, wie energieeffiziente Sanierung von Immobilien, existieren natürlich auch und werden auch sehr gerne in Anspruch genommen.

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